Veranstaltungen in der Region:
Astronomie in Bonn 2012
Veranstaltungskalender für
Bonn und Umgebung:
des Deutschen Zentrums
für Luft- und Raumfahrt
in Köln-Porz
(9. April bis 14. Mai 2013)
des Max-Planck-Instituts
für Radioastronomie Bonn
(April bis November 2013)
»Pauls Portables Planetarium«:
12.2., 14.5. , 16.7., 5.11.2013
Überregional:
Überregionaler Terminkalender
von Astronomie.de und VdS
[ Externe Links sind mit dem
Symbol  gekennzeichnet ]
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Forum Astronomie
Forum Astronomie
in Zusammenarbeit
mit dem Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn
und dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn
Das Forum Astronomie ist eine öffentliche monatliche Vortragsreihe, in der Wissenschaftler über aktuelle
Forschungsarbeiten in der Astronomie und ihren Randgebieten berichten oder überblicksweise Ergebnisse dieser
Forschung verständlich machen.
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Die Vorträge beginnen jeweils um 19:30 Uhr
im Hörsaal 0.03 des Argelander-Instituts für Astronomie, Auf dem Hügel 71, Bonn-Endenich
[ Wegbeschreibung]
Für Mitglieder kostenlos
Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder 3,– € (ermäßigt 1,50 €)
Der Hörsaal ist für Behinderte barrierefrei zugänglich,
die Toiletten sind jedoch nicht behindertengerecht.
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Für nähere Informationen klicken Sie bitte auf das Datum! |
| Do, 28. 2. 13 |
Kleine Körper im Sonnensystem - ein vielfältiges Reich und Gefahr für die Erde? |
Dr. Jürgen Wirth, Institut für Geophysik und Meteorologie, Universität zu Köln |
| Wird fortgesetzt! |
— Änderungen vorbehalten! – Beachten
Sie bitte die Tagespresse! —
Die Vorträge der Jahre 2010 bis 2012 finden Sie
weiter unten!
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Busse ab Bonn-Hauptbahnhof (ZOB, Bussteig D2):
(mo – fr)
ab 19:03 Uhr (Linie 610), an Haltestelle »Immenburgpark« 19:11 Uhr
ab 19:13 Uhr (Linie 611), an Haltestelle »Immenburgpark« 19:21 Uhr
ab 19:23 Uhr (Linie 610), an Haltestelle »Immenburgpark« 19:31 Uhr
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Die Haltestelle Immenburgpark ist aus dem Johanniterviertel,Bonn-Süd, Poppelsdorf,
Dransdorf und Tannenbusch auch mit der Linie 631 zu erreichen.
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Rückfahrt ab Haltestelle »Immenburgpark« zum Hauptbahnhof:
(mo – fr)
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| 19 Uhr: |
08 28 43 58 |
0 Uhr: |
13 |
| 20 – 22 Uhr: |
13 28 43 58 |
1 Uhr: |
17 |
| 23 Uhr: |
13 28 |
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Bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel,
Parkplätze stehen nur beschränkt zur Verfügung!
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Donnerstag, 28. Februar 2013
Kleine Körper im Sonnensystem - ein vielfältiges Reich und Gefahr für die Erde?
Dr. Jürgen Wirth
(Institut für Geophysik und Meteorologie, Universität zu Köln)
Zu Beginn des Raumfahrtzeitalters waren im Sonnensystem neun große Planeten mit 31 Monden bekannt, dazu etwa 2'300 kleine Planeten in einem Gürtel zwischen Mars und Jupiter. Diese Zahlen sind seitdem in ungeheurem Umfang gewachsen: mehr als 160 Monde der großen Planeten, über 350'000 kleine Körper, teilweise mit eigenen Monden und jenseits von Neptun - täglich wächst die Zahl der Beobachtungen.
Diese Vielfalt der kleinen Planetoide, Monde und Kometen und die Risiken von Kollisionen solcher Körper mit der Erde wird in dem Vortrag erläutert. Erst vor wenigen Tagen passierte ja ein solcher Körper die Erde in geringem Abstand, ein anderer stürzte am gleichen Morgen als Meteorit in Russland ab.
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| Di, 22. 5. 12 |
Venus vor der Sonnenscheibe |
Stefan Krause und Paul Hombach (Volkssternwarte Bonn) |
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Dienstag, 22. Mai 2012
Venus vor der Sonnenscheibe
Stefan Krause und Paul Hombach
(Volkssternwarte Bonn)
In wenigen Wochen findet mit dem Venustransit eines der bedeutendsten astronomischen Ereignisse unserer Zeit statt. Obgleich Venusdurchgänge nicht so spektakulär wie z.B. Sonnenfinsternisse sind, haben sie die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert. Dies liegt zum einen an der Seltenheit dieser Ereignisse und zum anderen an der großen wissenschaftlichen Bedeutung, die sie entgegen mancher Meinung auch heute noch besitzen. Der Venustransit am 6. Juni 2012 kann mit einfachsten Mitteln beobachtet und fotografiert werden. Venustransits haben auch manche Musiker inspiriert. Während des Vortrags hören Sie ein paar Beispiele.
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| Do, 17. 2. 11 |
Dunkle Materie in Galaxien und Galaxienhaufen |
Prof. Thomas Reiprich, Argelander-Institut für Astronomie, Bonn |
| Do, 17. 3. 11 |
Sternentstehung in der Milchstraße –
Auf der Suche nach der Ursprungsumgebung unseres Sonnensystems |
Prof. Thomas Preibisch, Universitäts-Sternwarte München |
| Do, 31. 3. 11 |
Enceladus und die Eismonde des Saturn |
Dr. Frank Postberg, Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg |
| Do, 20.10. 11 |
Warum unsere Welt träge ist – die Trägheit der
Weltenkörper als eine bis heute unverstandene
Erscheinung unseres Kosmos |
Prof. Hans Jörg Fahr, Argelander-Institut für Astronomie, Bonn |
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Donnerstag, 17. Februar 2011
Dunkle Materie in Galaxien und Galaxienhaufen
Prof. Thomas Reiprich
(Argelander-Institut für Astronomie, Bonn)
Prof. Thomas Reiprich hat seit September 2010 die Heisenberg-Professur für Astrophysik am Argelander-Institut für
Astronomie der Universität Bonn inne. In seinem Vortrag beschreibt er seine Forschungsschwerpunkte, zu denen u.a. auch
supermassive Schwarze Löcher und Gravitationslinsen gehören.
Donnerstag, 17. März 2011
Sternentstehung in der Milchstraße –
Auf der Suche nach der Ursprungsumgebung unseres Sonnensystems
Prof. Thomas Preibisch
(Universitäts-Sternwarte München)
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass unsere Sonne sehr wahrscheinlich in einem großen Sternhaufen mit mehreren 1000 Mitgliedern
entstanden ist. Im Gegensatz zu den gut untersuchten nahegelegenen, aber relativ kleinen Sternentstehungsregionen (z.B. Taurus oder Orion) gibt
es in großen Sternhaufen auch sehr massereiche Sterne mit mehr als 50 Sonnenmassen. Deren harte UV-Strahlung, starke Sternwinde und
schließlich die Supernova-Explosionen haben einen starken Einfluss auf ihre Umgebung. Die beobachtungstechnischen Fortschritte der
letzten Jahre erlauben nun erstmals detaillierte Beobachtungen von weit entfernten, sehr massereichen Sternentstehungsregionen.
Im Vortrag wird beschrieben, wie die massereichen Sterne den Sternentstehungsprozess in ihrer Umgebung beeinflussen und welche Konsequenzen dies
auf die Entwicklung protoplanetarer Scheiben um junge Sterne sowie die Entstehung von Planetensystemen hat.
Donnerstag, 31. März 2011
Enceladus und die Eismonde des Saturn
Dr. Frank Postberg
(Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg)
Saturn ist vor allem durch sein ausgedehntes Ringsystem bekannt. Auch sein größter Mond Titan, mit einer dichten Atmosphäre
reich an organischen Substanzen, fasziniert seit jeher die Planetologen. Seit sich jedoch die Raumsonde Cassini in einem Orbit um Saturn befindet,
sind die vorher eher untergeordneten Eismonde in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Diese kleinen Objekte, mit Durchmessern zwischen 400 km
und 1500 km, halten so manche Überraschung bereit. Iapetus verblüfft mit einem riesigen äquatorialen Gebirge, von der Entdeckung
eines Mini-Ringes um Rhea wurde berichtet, und der kleine Mimas verblüfft nicht nur mit seinem riesigen Krater (der ihm den Spitznamen
„Todesstern” einbrachte), sondern mit einem ungewöhnlichen Muster in seiner Oberflächentemperatur.
Der Star unter Saturns Eismonden ist jedoch Enceladus. 2005 entdeckten Cassinis Instrumente riesige Fontänen aus Eispartikeln und Gas.
Diese schießen aus seltsamen Gräben (den so genannten Tigerstreifen) hunderte Kilometer in die Höhe. Seit Jahren wird heftig
diskutiert, ob sich nicht ein Ozean unter dem −200 °C kalten Eispanzer verbirgt und ob Enceladus' „Cryo-Vulkanismus” von
flüssigem Wasser gespeist wird. Nun erlangt dieser Mond, den man vor wenigen Jahren noch für einen durchgefrorenen Eisball hielt, auch
große Beachtung unter Astrobiologen.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Warum unsere Welt träge ist – die Trägheit der Weltenkörper als eine bis heute unverstandene Erscheinung
unseres Kosmos
Prof. Hans Jörg Fahr
(Argelander-Institut für Astronomie, Bonn)
Der Mensch und alle Objekte, von denen er auf dieser Welt umgeben ist, sind von Natur aus träge. Selbst Körper im fernsten Weltall
bewegen sich so, als besäßen sie Trägheit und leisteten Widerstand gegen waltende Kräfte. Warum aber ist das so? Warum gibt es
Widerstand gegen innere und äußere Antriebe? Nur durch solche Widerstände manifestieren die Körper der Welt überhaupt erst
ihre Realität. Was keinen Widerstand leistet, ist wohl auch nicht vorhanden. Aber wieviel Widerstand muß jeweils geleistet werden? Es
stellt sich heraus, daß das Maß der Trägheit schwer quantitativ zu fassen ist. Weder läßt es sich ableiten von Newtons
Konzept des „Absoluten Raumes”, noch vom speziell relativistischen Konzept der „Inertialsysteme”, eher schon verspricht das
auf Ernst Mach und Dennis Sciama zurückgehende Prinzip der Bezüglichkeit aller Weltobjekte zu allen anderen eine Lösung. Doch bei
dem Versuch einer strengen Formulierung des Prinzips gibt es immer wieder Krach mit Mach.
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| Do, 25. 2. 10 |
Einblick in die Urzeit des Universums – Die Kosmische Hintergrundstrahlung |
Dr. Dorothea Samtleben, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn |
| Do, 27. 5. 10 |
Magnetfelder im Kosmos Vortrags-Script (PDF-Datei,
14,6 Mb) |
Dr. Rainer Beck, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn |
| Do, 17. 6. 10 |
Sonnenaktivität und der Einfluß astronomischer Faktoren auf das Klima der Erde |
Dr. Jürgen Wirth, Institut für Geophysik und Meteorologie,
Universität zu Köln |
| Do, 28. 10. 10 |
Die kosmische Hintergrundstrahlung und das Nachbeben des Urknalls |
Prof. Hans Jörg Fahr, Argelander-Institut für Astronomie, Bonn |
| Do, 25. 11. 10 |
Galaxien und ihre Nachbarschaft |
Dr. Nadya Ben Bekhti, Argelander-Institut für Astronomie, Bonn |
| Do, 16. 12. 10 |
Unsere unbeständige Erde |
Dr. Helmut Kühr, Internationales Büro des Bundesforschungsministeriums beim DLR Bonn |
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Einblick in die Urzeit des Universums – Die Kosmische Hintergrundstrahlung
Dr. Dorothea Samtleben
(Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn)
Die alles umgebende Kosmische Hintergrundstrahlung entstand in der Frühzeit des Universums ca.
400.000 Jahre nach dem Urknall. Das Universum war gerade soweit abgekühlt, dass sich aus dem geladenen Plasma
neutrale Wasserstoffatome bilden konnten, wodurch sich Licht nun ungehindert ausbreiten konnte. Die Strahlung aus dieser
Zeit ist heute noch im Mikrowellenbereich sichtbar und bietet einen detailreichen Schnappschuss mit vielfältigen
Informationen über die Zusammensetzung und Entwicklung des Universums.
Durch verschiedene Messungen, z.B. des Satelliten WMAP, haben wir bereits ein gutes Bild der Strahlung erhalten
können. Für noch tiefergehende Vermessungen, insbesondere der Polarisation der Strahlung, sind
äußerst empfindliche Instrumente notwendig. Der Satellit Planck wurde im letztem Jahr speziell entsendet,
um eine noch genauere Kartierung zu ermöglichen. Gleichzeitig werden zur Zeit für zukünftige
erdgebundene Unterfangen verschiedene hochsensitive Empfängerkameras mit Hunderten von Mikrowellen-Empfängern
entwickelt, um einen Blick zu den allerersten Anfängen des Universums zu ermöglichen.
Der Vortrag wird eine Einführung in die Entwicklung des heutigen Universums geben und beleuchten, welche
Informationen wir aus der genauen Vermessung der Strahlung gewinnen können, sowie einen Überblick über
die faszinierenden neuen Experimente geben.
Donnerstag, 27. Mai 2010
Magnetfelder im Kosmos
Dr. Rainer Beck
(Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn)
Ein starkes Magnetfeld schützt die Erde vor der schädlichen Kosmischen Strahlung. Ohne Magnetfelder
gäbe es kein höheres Leben, und auch der übrige Kosmos wäre langweilig: keine Sonnenflecken, keine
Korona, keine Pulsare, keine Quasare. Die Geburt eines Sterns kommt nicht ohne Hilfe von Magnetfeldern aus. Magnetische
Monopole, die Magnetfelder zerstören können, sind zum Glück sehr selten – falls es sie überhaupt
gibt. In der Frühzeit des Universums gab es bereits Magnetfelder, die die Bildung von Milchstraßensystemen
unterstützten. Ein Teil dieser fossilen Felder wird bis heute in Galaxien beobachtet und durch gigantische
„Dynamos” verstärkt. Der Vortrag gibt einen mit aktuellen Aspekten ergänzten Überblick.
Script des Vortrags (PDF-Datei, 14,6 Mb)
Donnerstag, 17. Juni 2010
Sonnenaktivität und der Einfluß astronomischer Faktoren auf das Klima der Erde
Dr. Jürgen Wirth
(Institut für Geophysik und Meteorologie, Universität zu Köln)
Eiszeiten und Warmzeiten hat es auf der Erde immer schon gegeben. Das läßt sich aus Eis- oder
Sediment-Bohrkernen oder auch durch geologische und paläontologische Untersuchungen nachweisen. Dabei sind z.B.
auch Maximaltemperaturen aufgetreten, die jedem heutigen Klimaforscher nur noch schlaflose Nächte bereiten
würden. Die Menschheit trägt zu diesen natürlichen Klimaschwankungen erst seit erdgeschichtlich extrem
kurzer Zeit, dafür offenbar aber umso nachhaltiger bei.
Dafür spielten andere Faktoren schon von Anbeginn an eine große Rolle. So auch die Aktivität
der Sonne, die sich in Schwankungen ihrer Einstrahlung auf die Erde bemerkbar macht. Sind diese Schwankungen in
geschichtlicher Zeit zwar nur im Promille-Bereich, so belegen Korrelationen mit historischen Fakten wie beispielsweise
Hungersnöten, Dürre- oder Frostperioden über längere Zeiträume Zusammenhänge zwischen der
Sonnenaktivität und Klimavariationen. Größe und Hintergründe dieser Einflüsse sind jedoch immer
noch nicht genau bestimmbar.
In dem Vortrag soll ein Überblick über den aktuellen Stand des Wissens und die möglichen
Einflußfaktoren gegeben werden.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Die kosmische Hintergrundstrahlung und das Nachbeben des Urknalls
Prof. Hans Jörg Fahr
(Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn)
Die moderne Kosmologie geht heute davon aus, dass die 1965 entdeckte kosmische Hintergrundstrahlung wie die
Bibel des Urknalls gelesen werden kann. Es zeigen sich an dem fernsten Welthorizont, von wo diese Strahlung herstammt,
Strukturen, die nicht nur auf den Zustand unserer Welt vor 13 Milliarden Jahren, sondern insbesondere auch auf den
Zustand unserer jetzigen Welt deutlich hinweisen.
Die Interpretation dieses kosmischen Menetekels ist alles andere als einfach – und leider auch alles
andere als eindeutig. Die Schwierigkeiten dieses Prozesses sollen in dem Vortrag aufgezeigt werden.
Donnerstag, 25. November 2010
Galaxien und ihre Nachbarschaft
Dr. Nadya Ben Bekhti
(Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn)
Alle Galaxien im Universum sind eingebettet in riesige sogenannte galaktische Halos. Dieser annähernd
sphärische Bereich ist u.a. gefüllt mit Kugelsternhaufen, sehr alten einzelnen Sternen und Gas geringer
Dichte. Um die Geschichte und Entwicklung von Galaxien zu verstehen, ist es unumgänglich, sich die Vorgänge
in galaktischen Halos zu vergegenwärtigen und die Wechselwirkungen zwischen Galaxien und Ihrer unmittelbaren
Nachbarschaft zu untersuchen.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Unsere unbeständige Erde
Dr. Helmut Kühr
(Internationales Büro des Bundesforschungsministeriums beim DLR Bonn)
Ziel des Vortrags ist es, die komplexen Zusammenhänge des Erd- und Klimasystems aufzuzeigen und die
Bedeutung, die ein vertieftes Verständnis dieser Zusammenhänge für den Menschen hat, hervorzuheben.
Die angeschnittenen Themen orientieren sich an jüngeren Forschungsergebnissen, globalen Beobachtungen und Aussagen
der Klimamodellierung.
Vor allem werden die Ergebnisse des in regelmäßigen Abständen vom Zwischenstaatlichen Ausschuss für
Klimafragen der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) erstellten Syntheseberichts vorgestellt,
der in einer umfassenden Analyse den gegenwärtigen Erkenntnisstand widerspiegelt und neue Fakten für die Vertiefung
des Wissens über die zukünftige Klimaentwicklung einbezieht. Ergänzend wird über eigene Erfahrungen im
Rahmen der Verhandlungen zur Klimakonvention der Vereinten Nationen berichtet.
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