Nachlese Merkurtransit

Ab 12:30Uhr waren bereits die ersten Besucher gekommen, auch wenn der Transit erst um 13:11Uhr beginnen sollte. Rechtzeitig zum Beginn des Transits waren alle Geräte aufgebaut. Mitglieder des KBA unterstützten dankenswerterweise die Beobachtung mit eigenen Geräten.

Insgesamt standen 8 Teleskope und zwei Coronado zur Beobachtung bereit. Der Besucherstrom war über die lange Dauer des Ereignisses von einem regelmäßigen Kommen und Gehen begleitet. Manch einer der Besucher war enttäuscht über den kleinen Stecknadel-großen Punkt, den Merkur auf der Sonnenscheibe darstellen sollte, der zudem ein Mehrfaches kleiner als der Sonnenfleck war.

Das reichliche Angebot der Teleskope erlaubte den Besuchern ausreichende und längere Beobachtungsmöglichkeiten. Der Vergleich zwischen den einzelnen Techniken der Darstellung (verschiedene Filter und Projektion) gab Zeit genug die Bedeutung des Ereignisses (u.a. im Zusammenhang mit der Bestimmung der Größe des Sonnensystems) zu erklären.

Erst gegen Abend, 18:00Uhr, verschwand die Sonne hinter Wolken bzw. den umgebenden Gebäuden.

Merkur Transit - Patrick Müller

Merkurtransit vom 09.05.2016, Aufnahme mit einem Filter bei rd. 535 nm, Aufnahme von Patrick Müller

Ein Beobachtungsbericht unseres Mitgliedes Peter Oden, der zur Beobachtung in die Niederlande gefahren ist, findet sich – inklusive zweier timelapse-Videos – an dieser Stelle:

http://www.PetersAstroBlog.de/auf-dem-weg-zum-merkurtransit-teil-ii

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