In Ergänzung zu seinem Schnappschuss (‚Flugzeug vor Sonne‚) lieferte unser Vereinsmitglied Gerhard Henning uns wieder grandiose Sonnenaufnahmen, die dermaßen plastisch wirken, dass man glaubt, die Protuberanzen fast anfassen zu können.
In Ergänzung zu seinem Schnappschuss (‚Flugzeug vor Sonne‚) lieferte unser Vereinsmitglied Gerhard Henning uns wieder grandiose Sonnenaufnahmen, die dermaßen plastisch wirken, dass man glaubt, die Protuberanzen fast anfassen zu können.
Am Samstag dem 8. Februar fand die 7. Wissenschaftsrallye der Universität Bonn statt, an der 14 Einrichtungen teilnahmen. Ziel der Wissenschaftsrallye ist es, „junge Entdecker“ für die Wissenschaft zu begeistern. Station 1 des Argelander-Instituts für Astronomie und der Volkssternwarte Bonn war wieder das Vereinsgebäude der Volkssternwarte. In diesem Jahr wurden den mehr als 150 jugendlichen Teilnehmern Fragen zum Thema Mond gestellt. Zeitweise war der Vortragsraum im Refraktorium fast überfüllt. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten Dr. Michael Geffert vom Argelander-Institut und Wilfried Bongartz von der Volkssternwarte Bonn.
Weitere Infos zur Wissenschaftsrallye: http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/013-2014
Eine Gruppe der Volkssternwarte besuchte vergangenen Freitag die Kindertagesstätte Löwenzahn in Meckenheim. Nach einer herzlichen Begrüßung wurden am nahegelegenen Ortsrand die mitgebrachten Teleskope aufgebaut. Der Mond, Jupiter, die Plejaden und der Orionnebel wurden von Kindern und Eltern begeistert beobachtet. Auch wurden Erinnerungsfotos vom Mond mit Handy-Kameras an den Teleskopen aufgenommen. Anschließend ging es zurück zur KiTa, wo in geselliger Runde bei Kartoffelsuppe und Würstchen der Beobachtungsabend, begleitet von einem eigens für diese Gelegenheit von den Kindern Einstudierten Mondgedichtes seinen Ausklang fand. Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten. Ebenso auch vielen Dank an die Vereinsmitglieder Jochen Wallasch und Michael Hillen, die maßgeblich am Erfolg dieses Beobachtungsabends mitgewirkt haben.
Als es gestern Abend klar war, habe ich auch mal die aktuelle Supernova 2014J, die derzeit wohl das Maximum ihrer Helligkeit erreicht hat, aufs Korn genommen.
Meine MallinCam-Kamera steckte im 200mm/800mm-Newton und erzeugte ab 2.5 Sekunden Belichtungszeit wunderschöne Live-Bilder. Für ein so helles Objekt reicht normalerweise eine Sekunde oder weniger Belichtungszeit, aber dank des hellen Bonner Himmels habe ich den IDAS-Filter davorgesetzt, so dass der Hintergrund erträglich dunkel wurde.
Diesmal war die MallinCam, die sonst ein Livebild auf einen Videomonitor ausgibt, per Steuerkabel und Videograbber mit dem Laptop verbunden, so dass ich auch nichts mehr vom Bildschirm abfotografieren musste.
Endlich gab es wieder einmal schönes Wetter – vom frühen Morgen bis in die Nacht. Nach einer Wanderung im Siebengebirge am Vormittag konnte ich über Mittag ausgiebig die Sonne beobachten, auf der der große Sonnenfleck, der bereits vor drei Wochen zu beobachten war, wunderschön hervorstach (mit SoFi-Brille war er mit bloßem Auge zu erkennen!). Trotz immer noch tief stehender Sonne ließen sich sehr viele Details beobachten.
Am späteren Nachmittag gegen 17:00 Uhr hatte ich den Mond noch am Tageshimmel aufs Korn genommen und mich an einem Panorama versucht:
Zu guter Letzt noch eine Jupiteraufnahme von 22:00 Uhr, als die Luft ruhiger, aber gleichzeitig immer diesiger wurde, so dass ich gegen 23:00 Uhr dennoch sehr zufrieden alles wieder abbaute.
Heute Abend (27. Januar, 19:00 Uhr) wird Dr. Jochen Wallasch über den – für die Menschen in früheren Zeiten verblüffenden – Effekt der Planetenbahnschleifen berichten. Durch diesen Effekt ändert sich unter bestimmten Bedingung die scheinbare Bewegungsrichtung der Planeten am Nachthimmel. Der Eintritt ist frei!
Trotz vieler Wolken ist es mir eben gelungen, sowohl die Sichel der Venus als auch den erst 1 Tag jungen Neumond zu sichten und zu fotografieren! Die Aufnahmen entstanden mit einer Panasonic DMC FZ200 bei 600mm und teilweise bis zu 4fachem Digitalzoom (leider stand die Kamerauhr noch auf Sommerzeit).
Bild 1 : Neumond mit Venus
Bild 2 : Schmale Sichel des Neumonds hinter leichtem Dunst
Bild 3 : Wieder Sichel – diesmal die Venus
Bild 4 : Nein, kein neuer Komet – nur ein Flugzeug im Abendrot ![]()
Günstige Beobachtungsbedingungen machten es möglich astrofotografisch aktiv zu werden.
Die Ergebnisse zeigen den Offenen Sternhaufen M46 im Sternbild Puppis (Achterschiff), in dessen Sternengewimmel auch der Planetarische Nebel NGC 2438 als grün leuchtender Gasring zu sehen ist. Die zweite Aufnahme zeigt den Offenen Sternhaufen NGC 2175 im Sternbild Orion, der in einen Gasnebel eingebettet ist. Beide Fotos wurden mit Schmalbandfiltern an einem 17,5“ Newton bei 2100mm Brennweite aufgenommen.
Nur noch wenige Tage trennen uns von der Jupiter-Opposition. Aufgrund des hohen Standes am Himmel (höher als 60°) lässt sich Jupiter derzeit deshalb sehr gut auch aus Bonn heraus beobachten. Mit einem Feldstecher ist Jupiter bereits aufgrund seiner Größe von einem Stern zu unterscheiden und das Wechselspiel der Monde ist gut mit zu verfolgen. Mit einem etwas größeren Teleskop lassen sich dann auch sehr gut die Wolkenbänder auf der Oberfläche und der große rote Fleck erkennen.