Die Mondfinsternis am 27. Juli 2018 zusammen mit einer Marsopposition

Am 27. Juli 2018 gibt es eine totale Mondfinsternis, die teilweise auch von Bonn aus – klaren Himmel vorausgesetzt – zu beobachten sein wird.

Aus diesem Anlass bietet die Volkssternwarte Bonn um 19:00 Uhr einen Vortrag zu diesem Thema von Stefan Krause an. Ab 21:00 Uhr können Sie dann gemeinsam mit Mitgliedern der Volkssternwarte Bonn die Mondfinsternis vom Alten Zoll aus beobachten. Diese Beobachtung kann am besten mit bloßem Auge oder mit Feldstechern erfolgen.

Alternativ zeigt die Volkssternwarte Ihnen bei bedecktem Himmel eine live-Übertragung der Mondfinsternis auf der großen Leinwand.

Vom Alten Zoll aus geht der Mond gegen 21:30 Uhr über dem Siebengebirge auf und steht gegen Ende der Totalität (23:15 Uhr) rechts vom WCCB.

Workshop „Satellitenempfang“

Im Rahmen des Vortrags „Achtung…Weltraumschrott“ von Dr. Ben Bekhti kam im Auditorium das Interesse auf, selbst Satellitensignale mit einfachsten Mitteln zu empfangen.

Das VSB-Mitglied Wilhelm Hombach bot darauf hin spontan an, einen Workshop zu diesem Thema zu organisieren. Um das konkrete Interesse an einer solchen Veranstaltung zu erfassen, bitten wir um eine vorläufige und unverbindliche Anmeldung unter der Mailadresse dl4kal@t-online.de .

Der Workshop wird voraussichtlich im 4. Quartal d.J. stattfinden.

Ergänzend hierzu weisen wir auf den Vortrag „SDR: Software Defined Radio“ von Herrn Hombach am 29. August 2018 von 19:00 Uhr – 20:00 Uhr im MakerSpace Bonn e.V., Kennedyallee 18-20, 53175 Bonn, Deutschland hin. Dieser Vortrag bietet eine erste Einführung in diese Empfangstechnik.

Vortrag „Achtung Weltraumschrott! – Um die Erde wird es eng“

Am Montag, den 25. Juni 2018 findet in der Volkssternwarte Bonn e.V.  um 19:00 Uhr s.t. der Vortrag „Achtung Weltraumschrott – Um die Erde wird es eng!“ im Rahmen unserer beliebten Vortragsreihe ‚Montags in der Sternwarte‘ statt.

Die menschliche Zivilisation hängt immer mehr von einer gut funktionierenden Infrastruktur im erdnahen Weltraum ab. Satelliten zur Telekommunikation, Navigation, Wissenschaft oder Aufklärung werden aber von einer stetig wachsenden Anzahl von Weltraumtrümmern bedroht. Rund 6.500 Tonnen Schrott kreisen unkontrolliert über unsere Köpfe hinweg und die Population wächst weiter. Was können wir tun, wenn die Müllabfuhr nicht einfach ausrücken kann?

Dr. Nadya Ben Bekhti hat an der Universität Bonn Physik studiert und 2009 im Fach Astronomie promoviert. Von 2009-2016 war sie am Argelander-Institut für Astronomie in den Bereichen Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Ihr Schwerpunkt lag dabei im Bereich der Galaxienentwicklung.

Seit 2016 arbeitet Frau Dr. Ben Bekhti am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik in Wachtberg. Dort ist sie Projektleiterin und entwickelt mit GESTRA ein leistungsstarkes Radar zur Weltraumüberwachung.

Der Vortrag findet Montag, den 25. Juni 2018, 19:00 Uhr in der Volkssternwarte Bonn e.V. statt. Der Eintritt beträgt 2,- Euro und ist für Mitglieder der Volkssternwarte frei.

Edit am 26.06.2018

Vor vollbesetztem Haus hielt Dr. Ben Bekhti einen überaus spannenden und interessanten Vortrag, der die Zuschauer auf viele bis dato unbekannte Facetten des überaus wichtigen Themas Weltraumschrott aufmerksam macht.

Durch Musik zu den Sternen

Die gestrige Veranstaltung „Durch Musik zu den Sternen“ war ein sehr großer Erfolg und ein äußerst gelungenes Debut für die erstmalig durchgeführte Verbindung von Astronomie mit Musik in der Volkssternwarte Bonn!

Eine gelungene Auswahl von Musikstücken von Wilhelm Herschel (und eines Zeitgenossen) im Wechsel mit einem dreigeteilten Vortrag zur Astronomie des Wilhelm Herschel sorgte für einen abwechslungsreichen und bereichernden Abend. Auch die drückende Hitze draußen war bei diesem Programm schnell vergessen.

Virtuose musikalische Leistungen boten Bettina von Dombois aus Bonn (Violine), Matthias Hofmann aus Köln (Violoncello) und Professor Johannes Geffert (Cembalo). Dr. Michael Geffert erläuterte im Wechsel Aspekte aus dem Leben und Schaffen Wilhelm Herschels auf seine bekannte fachkundige, fundierte und niemals trockene Art.

Der Große Refraktor der Alten Sternwarte in Bonn erwies sich nicht nur wegen seiner besonderen Atmosphäre, sondern vor allem auch aufgrund seiner hervorragenden Akustik als besonders geeignet für derartige Veranstaltungen. Die wenigen nicht vorbestellten Karten waren an der Abendkasse schnell ausverkauft.

Die Volkssternwarte Bonn e.V. bedankt sich ganz herzlich für diesen gelungenen Abend!

Sonderveranstaltung beim Astroseminar 2018 der DLR

Sondervortrag von Prof. Dr. Hans-Joachim Blome
am 29. Mai 2018, 15:30 – 17:30 Uhr

Stephen Hawking – Leben und Werk: „Vom Schwarzen Loch zum Anfang der Welt, der keiner war…“

Mit Stephen Hawkings Tod haben seit Albert Einstein Astrophysik und Kosmologie ihr derzeit in der Öffentlichkeit weltweit bekanntestes Gesicht verloren. Nicht zuletzt trug gerade in den späteren Lebensjahrzehnten Hawkings unheilbare Erkrankung und seine Art ihrer Bewältigung zu seinem außergewöhnlichen Ruhm bei.

Hawkings wissenschaftliche Leidenschaft galt von Anfang an den Singularitäten, wie sie Schwarze Löcher und der Urknall als eine theoretische Möglichkeit implizieren.

Hier zeigte er Lösungen auf, die unter anderem als Hawking-Strahlung und HartleHawking-Zustand
in der Fachwelt zum Begriff wurden. Doch Hawking ging auch mit seinen abstrakten Erkenntnissen in die Öffentlichkeit und versuchte ihr verständlich zu machen, was die Welt im Innersten zusammenhält und worauf deren Entstehung physikalisch gründet. Sein populärer Wissenschaftsbestseller „Eine kurze Geschichte der Zeit“ erreichte eine zweistellige Millionenauflage.

Prof. Dr. Hans-Joachim Blome wird über Stephen Hawkings Leben und Werk und seine Bedeutung im heutigen Sondervortrag referieren.

Der Vortrag findet im Konferenzzentrum der Luftwaffe, Köln-Porz (Wahnheide), statt. Anmeldungen bitte bei Fr. Bartkowski (02203/601-2316) bzw. rebecca.bartkowski@dlr.de

Sondervortrag-Hawking

Durch Musik zu den Sternen (im Rahmen von ‚Montags in der Sternwarte‘)

Am 28. Mai um 19:00 Uhr bietet Ihnen die Volkssternwarte Bonn im Rahmen der Montagsvorträge ein außergewöhnliches Programm: eine Verbindung von Musik und Astronomie.

Wilhelm Herschel (1738-1822) war nicht nur ein hochangesehener Berufsmusiker sondern auch einer der bedeutendsten Astronomen seiner Zeit, der u.a. den Planeten Uranus entdeckte. Neben Sonaten komponierte er Symphonien, Orgelwerke und Konzerte.

Musik von Wilhelm Herschel spielen für Sie: Prof. Johannes Geffert (Cembalo), Bettina von Dombois (Violine) und Matthias Hofman (Violoncello). Professor Johannes Geffert war jahrelang Organist in der Bonner Kreuzkirche und unterrichtete bis 2015 das Fach „Künstlerisches Orgelspiel“ an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz.

Dr. Michael Geffert arbeitet als Astronom an der Bonner Universität. Er betreut dort die „Sammlung Historischer Himmelsaufnahmen“ und erläutert für Sie die Astronomie des Wilhelm Herschel.

Konzert und Vortrag finden am um 19:00 Uhr s.t. in der Volkssternwarte Bonn e.V. statt.

Der Eintritt zu dieser Sonderveranstaltung beträgt 10,-€ (7,50€ für Mitglieder der Volkssternwarte).
Wir bitten Sie, ihre Eintrittskarten unter info@volkssternwarte-bonn.de vorzubestellen. Bitte holen Sie ihre Eintrittskarten bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn in der Sternwarte ab.

Ihre angegebene EMail-Adresse wird dabei ausschließlich zum Zweck der Reservierung und möglichen Änderungsmitteilungen bis zum Tag nach der Veranstaltung gespeichert und danach gelöscht.

Nicht abgeholte Karten und Restkarten werden anschließend an der Abendkasse verkauft.

Renovierung abgeschlossen!

Nach nunmehr fünf Jahren konnten sämtliche seinerzeit geplanten Aktivitäten zur grundlegenden Renovierung der Volkssternwarte Bonn e.V. abgeschlossen werden.

Nach der umfassenden Renovierung des großen Refraktorraums, des Seminarraums im Untergeschoss und unserer zusätzlichen eigenen kleinen Sternwarte für Beobachtungen ist nunmehr die Renovierung des Nebenraums im Untergeschoss dank intensiver Hilfe unseres Mitglieds Michael Hillen ebenfalls beendet. Wir verfügen jetzt hier über zwei separate Toiletten und eine Installation mit Spüle. Sämtliche Hauptanschlüsse sind in einem kleinen separaten Technikraum zugänglich.