Durch Musik zu den Sternen (im Rahmen von ‚Montags in der Sternwarte‘)

Am 28. Mai um 19:00 Uhr bietet Ihnen die Volkssternwarte Bonn im Rahmen der Montagsvorträge ein außergewöhnliches Programm: eine Verbindung von Musik und Astronomie.

Wilhelm Herschel (1738-1822) war nicht nur ein hochangesehener Berufsmusiker sondern auch einer der bedeutendsten Astronomen seiner Zeit, der u.a. den Planeten Uranus entdeckte. Neben Sonaten komponierte er Symphonien, Orgelwerke und Konzerte.

Musik von Wilhelm Herschel spielen für Sie: Prof. Johannes Geffert (Cembalo), Bettina von Dombois (Violine) und Matthias Hofman (Violoncello). Professor Johannes Geffert war jahrelang Organist in der Bonner Kreuzkirche und unterrichtete bis 2015 das Fach „Künstlerisches Orgelspiel“ an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz.

Dr. Michael Geffert arbeitet als Astronom an der Bonner Universität. Er betreut dort die „Sammlung Historischer Himmelsaufnahmen“ und erläutert für Sie die Astronomie des Wilhelm Herschel.

Konzert und Vortrag finden am um 19:00 Uhr s.t. in der Volkssternwarte Bonn e.V. statt.

Der Eintritt zu dieser Sonderveranstaltung beträgt 10,-€ (7,50€ für Mitglieder der Volkssternwarte).
Wir bitten Sie, ihre Eintrittskarten unter info@volkssternwarte-bonn.de vorzubestellen. Bitte holen Sie ihre Eintrittskarten bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn in der Sternwarte ab.

Ihre angegebene EMail-Adresse wird dabei ausschließlich zum Zweck der Reservierung und möglichen Änderungsmitteilungen bis zum Tag nach der Veranstaltung gespeichert und danach gelöscht.

Nicht abgeholte Karten und Restkarten werden anschließend an der Abendkasse verkauft.

Sonderveranstaltung beim Astroseminar 2018 der DLR

Sondervortrag von Prof. Dr. Hans-Joachim Blome
am 29. Mai 2018, 15:30 – 17:30 Uhr

Stephen Hawking – Leben und Werk: „Vom Schwarzen Loch zum Anfang der Welt, der keiner war…“

Mit Stephen Hawkings Tod haben seit Albert Einstein Astrophysik und Kosmologie ihr derzeit in der Öffentlichkeit weltweit bekanntestes Gesicht verloren. Nicht zuletzt trug gerade in den späteren Lebensjahrzehnten Hawkings unheilbare Erkrankung und seine Art ihrer Bewältigung zu seinem außergewöhnlichen Ruhm bei.

Hawkings wissenschaftliche Leidenschaft galt von Anfang an den Singularitäten, wie sie Schwarze Löcher und der Urknall als eine theoretische Möglichkeit implizieren.

Hier zeigte er Lösungen auf, die unter anderem als Hawking-Strahlung und HartleHawking-Zustand
in der Fachwelt zum Begriff wurden. Doch Hawking ging auch mit seinen abstrakten Erkenntnissen in die Öffentlichkeit und versuchte ihr verständlich zu machen, was die Welt im Innersten zusammenhält und worauf deren Entstehung physikalisch gründet. Sein populärer Wissenschaftsbestseller „Eine kurze Geschichte der Zeit“ erreichte eine zweistellige Millionenauflage.

Prof. Dr. Hans-Joachim Blome wird über Stephen Hawkings Leben und Werk und seine Bedeutung im heutigen Sondervortrag referieren.

Der Vortrag findet im Konferenzzentrum der Luftwaffe, Köln-Porz (Wahnheide), statt. Anmeldungen bitte bei Fr. Bartkowski (02203/601-2316) bzw. rebecca.bartkowski@dlr.de

Sondervortrag-Hawking

Renovierung abgeschlossen!

Nach nunmehr fünf Jahren konnten sämtliche seinerzeit geplanten Aktivitäten zur grundlegenden Renovierung der Volkssternwarte Bonn e.V. abgeschlossen werden.

Nach der umfassenden Renovierung des großen Refraktorraums, des Seminarraums im Untergeschoss und unserer zusätzlichen eigenen kleinen Sternwarte für Beobachtungen ist nunmehr die Renovierung des Nebenraums im Untergeschoss dank intensiver Hilfe unseres Mitglieds Michael Hillen ebenfalls beendet. Wir verfügen jetzt hier über zwei separate Toiletten und eine Installation mit Spüle. Sämtliche Hauptanschlüsse sind in einem kleinen separaten Technikraum zugänglich.

60 Jahre Sputnik – Die Anfänge der extraterrestrischen Forschung in Bonn

Am Montag, den 30. April 2018 findet in der Volkssternwarte Bonn e.V.  um 19:00 Uhr s.t. der Vortrag „60 Jahre Sputnik – Die Anfänge der extraterrestrischen Forschung in Bonn“ im Rahmen unserer beliebten Vortragsreihe ‚Montags in der Sternwarte‘ statt.

Das Zeitalter der Weltraumforschung, die Vermessung des erdnahen Weltraumes und die Erkundung von Planeten und Monden unseres Sonnensystems – der Anfang der extraterrestrischen Forschung an der Universität Bonn – begannen überraschend mit einem Paukenschlag.

Am 4. Oktober 1957 startete die Sowjetunion (UdSSR) den ersten Erdsatelliten. Die Funksignale von SPUTNIK-1 wurden auch von der Sternwarte Bonn empfangen. Bereits im Dezember 1957 publizierten Wolfgang Priester (Sternwarte Bonn), Hans-Gerhard Bennewitz (Physikalisches Institut der Universität Bonn) und Peter Lengrüßer (Sternwarte Bonn) Radiobeobachtungen des ersten künstlichen Erdsatelliten.

Wenig später gelang es, aus den Bahndaten des Satelliten Rückschlüsse auf physikalische Parameter der Hochatmosphäre der Erde zu ziehen. Damit begann in Bonn eine Jahrzehnte dauernde Forschungsaktivität zur Physik des erdnahen und erdfernen Weltraums. Im Jahr 1964 wurde das Institut für Astrophysik und extraterrestrische Forschung gegründet mit Professor Dr. Wolfgang Priester als Direktor.

  

Dr. Hans-Joachim Blome promovierte in Köln in theoretischer Physik. Seit 1996 war er Lehrbeauftragter für Astronomie und ab 1999 als Professor für die Fächer Physik und Himmelsmechanik/Raumflugdynamik an der FH Aachen im Fachbereich der Raumfahrttechnik.

Thomas Venohr ist Hobbyastronom und hat bereits zahlreiche Reisen durch Russland und die Ukraine zu den Ursprüngen der russischen Weltraumfahrt unternommen.

Der Vortrag findet Montag, den 30. April 2018, 19:00 Uhr in der Volkssternwarte Bonn e.V. statt. Der Eintritt beträgt 2,- Euro und ist für Mitglieder der Volkssternwarte frei.

Edit vom 01.05.2018

Dieser Doppelvortrag bot im gut besetzten Refraktorium eine spannende Übersicht über zwei getrennte timelines, die beide den gemeinsamen Ausgangspunkt des Sputnikstarts vor gut 60 Jahren hatten. Auf der einen Seite die Anfänge der extraterrestrischen Forschung in Bonn mit Wolfgang Priester und anderen und auf der anderen Seite der weitere Ausbau der russischen Weltraumfahrt.

  

Galaxien – Einsame Inseln im Weltall?

Am Montag, den 19. März 2018 findet in der Volkssternwarte Bonn e.V.  um 19:00 Uhr s.t. der Vortrag „Galaxien – Einsame Inseln im Weltall?“ im Rahmen der beliebten Vortragsreihe ‚Montags in der Sternwarte‘ statt.

Vor rund 13 Milliarden Jahren, kurz nach dem Urknall, entstanden riesige Gaswolken, die Vorläufer der Galaxien. Manche Galaxien gingen großzügig mit ihrem Baumaterial um und bestehen heute fast nur noch aus gealterten Sternen, andere sind noch immer von jugendlichem Aussehen. Diese Vielfalt der Erscheinungsformen macht die Faszination der Galaxien aus.

Eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Galaxien spielt seit 45 Jahren das 100m-Radioteleskop bei Effelsberg in der Eifel und das kürzlich in Betrieb gegangene europäische Radioteleskop LOFAR.

Im Radiobereich zeigen Galaxien „Jets“ aus der Umgebung eines zentralen Schwarzen Loches und gigantische Radio-Blasen, die sich weit in den intergalaktischen Raum erstrecken.

Galaxien sind erheblich größer, als optische und Radiobilder erahnen lassen.

Dr. Rainer Beck studierte in Bochum und promovierte in Bonn. Von 1980 bis 2016 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Radioastronomie und beschäftigte sich vor allem mit kosmischen Magnetfeldern.

Er leitete zahlreiche Projekte am Radioteleskop Effelsberg, am VLA und am Low Frequency Array (LOFAR), war Mitbegründer der Zeitschrift „SONNE – für Amateur-Sonnenbeobachter“ und ist Mitautor des „Handbuches für Sonnenbeobachter“.

Der Vortrag findet Montag, den 19. März 2018, 19:00 Uhr in der Volkssternwarte Bonn e.V. statt. Der Eintritt beträgt 2,- Euro und ist für Mitglieder der Volkssternwarte frei.

Edit vom 20.03.2018 : Auch dieser spannende Vortrag war wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Glücklicherweise konnten wir weitere Gäste im Großen Refraktorraum unterbringen, wo sie dem Vortrag per Audio- und Videoübertragung (und mit Heizöfen!) folgen konnten.

Montagsvortrag „Magnetfelder im Universum“ am 26.02.2018, 19:00 Uhr

Am Montag, den 26. Februar 2018 findet in der Volkssternwarte Bonn e.V.  um 19:00 Uhr s.t. der Vortrag „Magnetfelder im Weltall“ im Rahmen der beliebten Vortragsreihe ‚Montags in der Sternwarte‘ statt.

Unser Weltall wird auf große Entfernungen von der Gravitation zusammengehalten. Auf einer mikroskopischen Skala halten die Kernkraft die Atomkerne und die elektromagnetische Kraft die Atome zusammen.

Den Magnetismus kennen wir aus dem Alltag und bedienen uns seiner meist unbewusst. Dass Magnetfelder jedoch im Universum auf allen genannten Skalen existieren und bedeutsam sind, wird in diesem Vortrag erläutert und veranschaulicht.

Dies beginnt bei der Erde und einigen Planeten, und natürlich bei der Sonne, und setzt sich auf größeren Skalen wie Molekülwolken und schließlich ganzen Galaxien fort. Aber selbst Galaxienhaufen sind von Magnetfeldern durchsetzt.

Als Gott sprach „Es werde Licht!“, entstanden auch unvermeidlich Magnetfelder!

Der Referent Professor Dr. Uli Klein hat Physik an der Universität Bonn studiert. Er promovierte im Fach Astrophysik und war danach am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn und am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn tätig, wo er 1988 im Fach Astronomie habilitierte. Seit 1991 ist er Professor für Astronomie.

Seine Forschungsgebiete umfassen neben relativistischem Plasma und Magnetfeldern in Galaxien auch das interstellare Medium, Dunkle Materie sowie astronomische Bildverarbeitung.

Der Vortrag findet Montag, den 26. Februar 2018, 19:00 Uhr in der Volkssternwarte Bonn e.V. statt. Der Eintritt beträgt 2,- Euro und ist für Mitglieder der Volkssternwarte frei.

Edit vom 27.02.2018

Es war ein spannender Vortrag, der mit Wissen und Humor dargeboten wurde und großen Anklang bei den Zuhörern fand.

Auch unsere neue Lösung hat sich gut bewährt! Der komplette Vortrag wurde mit Bild und Ton ins Refraktorium übertragen, so dass die Gäste, die nicht mehr in den Vortragsraum passten, nicht weggeschickt werden mussten, sondern dem Vortrag dennoch gut folgen konnten.

Polarlicht-Kinoabend am 23.03.2018, 19:00 Uhr

Einmal im Leben Polarlichter zu sehen – das ist der Traum vieler Menschen. Wer es nicht bis in den hohen Norden schafft, musste sich bislang mit Zeitraffer-Filmen begnügen, die aus länger belichteten Einzelfotos montiert werden. Solche Videos zeigen die Polarlichter in unnatürlicher Geschwindigkeit und oft auch in unnatürlichen Farben.

Dank neuer Filmtechniken ist es nun möglich, Polarlichter in Echtzeit so zu filmen, wie das menschliche Auge sie wahrnimmt. In zwei rund 30-minütigen Filmen zeigen wir Ihnen Videoaufnahmen aus Island und Norwegen, wie es sie bislang in Deutschland noch kaum zu sehen gab. In verschiedenen Szenen mit ganz unterschiedlichen Stimmungen bringen wir Ihnen das Polarlicht-Erlebnis in Full-HD-Qualität auf die große Leinwand der Volkssternwarte Bonn – fast so, als stünden Sie selber unter dem nordischen Himmel.

Die Vorführung findet Freitag, den 23. März 2018, 19:00 Uhr in der Volkssternwarte Bonn e.V. statt. Der Eintritt beträgt 2,- Euro und ist für Mitglieder der Volkssternwarte frei.